iRECIST

Neue Immuntherapien können im Vergleich zur klas­sischen Chemotherapie ein spezielles Ansprech­verhalten bei Krebstumoren aus­lösen, z.B. den sog­enannten Pseudo­progress. Mit den existierenden Instrumenten zur objektiven Bewertung des Therapie­verlaufs läuft man Gefahr, dem speziellen Ansprech­verhalten nicht gerecht zu werden.

iRECIST erlaubt es nun, Tumoransprechen, die normaler­weise nicht bei den traditionellen systemischen Therapien zu beobachten sind, zu identifizieren und besser zu dokumentieren. Die Leitlinie beschreibt damit einen neuen Standard, der im Rahmen von klinischen Studien bei Immuntherapien eingesetzt wird. Zusätzlich wird damit ein Minimum an Daten, die gesammelt werden müssen, definiert, um den Aufbau eines Data Warehouses zu ermög­lichen, das für die Validierung dieser neuen Leitlinie herangezogen werden kann.

Bereits im Mai 2017 konnte Mint Medical das iRECIST-Kriterium in die aktuellste Software­version einbinden. Ein besonderes Feature von mintLesion™ ist es, multiple Kriterien­aus­wert­ungen auf einem Datensatz zu ermög­lichen, so dass bereits Institutionen in Europa, Asien und den USA damit begonnen haben, RECIST 1.1 und iRECIST als Tandem bei der Befundung im Rahmen der klinischen Studien zu verwenden.